Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine ganzheitliche Medizin und war über Jahrtausende in China das alleinige, vollständige Medizinsystem. Der geistige Hintergrund der TCM wurde ursprünglich durch den Taoismus, dem die Vorstellung von Yin und Yang entspringt, geformt. Anders als die westliche Medizin sucht die TCM nicht nach den Ursachen für eine bestimmte Krankheit, sondern betrachtet den Menschen in seiner physiologischen und psychologischen Gesamtheit. Mit dieser Sichtweise eröffnet die TCM neue Möglichkeiten für die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen. Je nach Art der Erkrankung ist die TCM eine alternative oder ergänzende Behandlungsmethode zur westlichen Medizin. Heute findet die TCM vor allem bei chronischen Erkrankungen und Schmerzen, als Präventivmedizin und im Anti-Aging Bereich erfolgreiche Anwendung.

Ein bekannter chinesischer Arzt am Kaiserhof sagte, eine Krankheit zu behandeln, wenn sie schon ausgebrochen ist, ist so, als wenn man bei Durst erst anfängt einen Brunnen zu graben.

Dies beschreibt die eigentlichen Hauptziele der TCM, nämlich Disharmonien des Körpers früh zu erkennen, Krankheiten vorzubeugen und die Lebensenergie zu erhöhen, um, als höchstes Ziel, ein gesundes und langes Leben zu erreichen, wonach die TCM seit Jahrtausenden strebt.

Zu den wichtigen Therapiemethoden zählen die chinesische Pharmakologie, Akupunktur, Moxibustion, TuiNa Massage, chinesische Diätetik, Schröpfen sowie Qi Gong. Davon sind die chinesische Arzneimedizin und Akupunktur die am weitesten entwickelten und effektivsten Heilverfahren und stehen im Mittelpunkt der TCM.

 

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  • 02_Eingangsbereich
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Qian Hold

▪ Studium der Traditionellen Chinesischen Medizin
▪ 2003 bis 2007 angestellt in einer chinesischen TCM Praxis in Hamburg
▪ seit 2007 staatl. geprüfte Heilpraktikerin mit eigener Praxis